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Auf der falschen Spur – Pappelallee wird wieder umgebaut

Presseschau

30.5.2013 – Berliner Morgenpost: „Auf der falschen Spur – Pappelallee wird wieder umgebaut“

„Ab 2014 sollen an der Pappelallee Radstreifen angelegt und Gehwege erneuert werden. Dafür wird die Fahrbahn enger und Parkplätze fallen weg. Erst 2010 hatte die BVG neue Gleise für die Tram angelegt.“

Schlampig recherchierter und zusammenhanglos zusammengestoppelter Bericht. Es wäre überhaupt nicht machbar gewesen, eine ganze Straße komplett mit Tram-Schienen, Parkbuchten und Seitenstreifen auf ein Mal zu sanieren, weil dann weder Feuerwehr, Krankenwagen oder Lieferfahrzeuge die Häuser erreichen können. Es ist billiger Populismus, die Schublade zu bedienen, dass überall sinnlos die Straßen aufgerissen werden. Auch wenn das oft so ist, hier war es eben nicht so.

Und wenn der Redakteur schreibt, auf dem Symposium „Stadt Raum Gestaltung“ sollten vor allem die Arbeiten der Studenten vorgestellt werden, dann muss er entweder physisch oder geistig abwesend gewesen sein. Weil es gar nicht möglich war, in der gegebenen Zeit 14 studentische Projekte vorzustellen und zu diskutieren, wurde über den Prozess und eine mögliche Zukunft dieses Prozesses diskutiert, und die studentischen Projekte wurden in Form von Schautafeln und im kostenlos verteilten Projekt-Katalog beschrieben.

Es wird Zeit, dass sich die Vierte Gewalt im Staate nicht nur an ihre Rechte sondern auch wieder mehr an ihre Pflichten erinnert, zu denen nicht nur Unabhängigkeit sondern auch eine bestimmte Mindestqualität gehört.

Abschlussdokumentation ist im Druck

Nach drei Monaten Vorbereitung, Kompilation, Layout und Lektorat ist jetzt die Abschlussdokumentation des Projekts „Stadt Raum Gestaltung“ in Druck gegangen und wird an alle TeilnehmerInnen des Symposiums am 27. Mai kostenlos verteilt werden. Hier eine Leseprobe:

SRG Katalog Cover

Leseprobe der Abschlussdokumentation (PDF)

Wer nicht auf die Veranstaltung kommen konnte und / oder weitere Exemplar des Projektkatalogs haben möchte, kann sie an den folgenden Orten kostenlos abholen:

 

 

Einladung zum Symposium „Stadt Raum Gestaltung“ am 27. Mai 2013 im Pfefferwerk, Berlin

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Die Akteure des Projekts „Stadt Raum Gestaltung“ laden ein zum Symposium am Montag, dem 27.5.2013 um 18 Uhr im Pfefferwerk, Christinenstraße 18/19, 10119 Berlin

Im Wintersemester 2012/2013 arbeiteten Designer der Kunsthochschule Weißensee und Kulturwissenschaftler der Humboldt-Universität gemeinsam mit Planern des Tiefbauamts Pankow und S.T.E.R.N an der Straßenbauplanung der Pappelallee. Die kommunikativen und fachlichen Ergebnisse dieses spannenden interdisziplinären Experiments werden auf dieser Abschlussveranstaltung vorgestellt und diskutiert.

Tagesordnung der Abendveranstaltung:

18:00 bis 19:30:  Begrüßung, Vorstellung des Projekts, Impulsreferate
19:30 bis 20:15:  Pause, warmes Buffet
20:15 bis 21:15:  Podiumsdiskussion
21:15 bis 21:45:  Gelegenheit für Gespräche im kleinen Kreis

Zuvor findet von 15 bis 17 Uhr für Interessierte eine Begehung der Pappelallee / Stahlheimer Str. statt. Treffpunkt: 15 Uhr Ecke Pappelallee / Schönhauser Allee

Referenten:

  • Jens-Holger Kirchner, Bezirksstadtrat, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung Pankow, Bündnis 90/Die Grünen Berlin
  • Leonie Baumann, Dipl. Päd., Kuratorin, Publizistin, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee. Keine Fantasie – Keine Stadt. Von Zwischennutzungen, Pionieren und Modellen zur Veränderung
  • Prof. Helmut Staubach, Professor für Entwurf von Produktkomplexen und Prorektor der Kunsthochschule Weißensee
  • Prof. Dr. Wolfgang Schäffner, Lehrstuhl für Wissens- und Kulturgeschichte der Humboldt-Universität Berlin
  • Martin Kasztantowicz, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität, Bündnis 90/Die Grünen Berlin. Vorstellung des Ablaufs und der Ergebnisse des experimentellen Projekts
  • Dipl.-Ing. Bernhard Heitele, Projektleitung „Baukultur Verkehr“ für die
    Bundesstiftung Baukultur. Thema: „Warum Mobilität kultiviert werden muss“

Moderation:  Stefan Krüskemper

Im Foyer werden die studentischen Teilprojekte auf Schautafeln vorgestellt und es besteht die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.

Alle an neuen Formen der Stadtentwicklung Interessierte sind herzlich eingeladen! Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es ist jedoch eine formlose Anmeldung  unter info@stadt-raum-gestaltung.de erforderlich. Alle Teilnehmer erhalten kostenlos ein Exemplar der gedruckten Projektdokumentation.

Das Projekt Stadt-Raum-Gestaltung wird finanziell gefordert durch die IKEA-Stiftung, das Bezirksamt Pankow von Berlin und die Stiftung Lebendige Stadt. – V.i.S.d.P.: Martin Kasztantowicz

 

Auftaktveranstaltung Bürgerinformation 7.3.2013

Am 7. März lud das Bezirksamt Pankow unter der Leitung von Stadtrat Jens-Holger Kirchner zur öffentlichen Auftaktveranstaltung des Planungsverfahrens Pappelallee. Etwa 90 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung in die Aula des Oberstufenzentrums für Bürowirtschaft. Die Veranstaltung sollte über den Beginn des Planungsverfahrens informieren und Wünsche und Anregungen der interessierten Öffentlichkeit aufnehmen.

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Rings um die Aula wurden die Info-Tafeln der studentischen Teilprojekte von „Stadt-Raum-Gestaltung“ aufgestellt. Herr Kasztantowicz erläuterte die Ziele und den Verlauf dieses experimentellen Projekts und lud die Anwohner dazu ein, Kontakt mit den Studenten der jeweiligen Teilprojekte aufzunehmen.

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Vorherrschende Themen der anschließenden Diskussion waren die Verlangsamung des Autoverkehrs und die Anregung, den Fahrradstreifen im Vergleich zur Kastanienallee von 1,50 m auf 2 m zu verbreitern. Im Hinblick auf den zunehmenden Fahrradverkehr sollte sich die Planung schon jetzt an der zukünftigen Mindestbrerite von 2 m orientieren.

Pressebericht:  Prenzlberger Stimme

 

Instantbeet

Diana Drewes

Der Gemüsegarten als Meterware

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Instantbeet (pdf)

Zwischenpräsentation Dezember 2012

Am 12. Dezember stellten die Studierenden des Fachbereichs Kulturwissenschaft der HU und die Designer der Kunsthochschule Weißensee die Zwischenergebnisse ihrer Teilprojekte vor.

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Im Anschluss an die Präsentationen wurden die vorgestellten Ideen mit Vertretern von Tiefbauamt und STERN diskutiert und das weitere Vorgehen skizziert.

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